Naturhistorisches Museum von Nîmes

Das Naturhistorische Museum von Nîmes, das um das Kloster und die Kapelle der Jesuiten herum erbaut wurde, ist 1895 eröffnet worden. Seine umfangreiche Sammlung, die fast 330 000 Objekte umfasst, ist die sechstgrößte der Welt.

Es werden drei Sequenzen ausgestellt: zunächst die Vorgeschichte mit Statuenmenhiren (6000 bis 4500 vor unserer Zeit), also den ältesten Skulpturen des Languedoc. Die Säle für Ethnografie und Zoologie sind wie eine Reise um die Welt mit einer Präsentation im Originalstil der 1930er Jahre. Mit ihren etwa 500 Exemplaren bieten sie den Besuchern eine phylogenetische Einordnung. Präparierte Tiere sorgen dabei für ein besseres Verständnis der Evolutionstheorie. Maurice, die männliche Giraffe aus Niger, empfängt die Besucher bei ihrer Ankunft, und auch der Tiger aus Sibirien, der Elch aus Kanada oder der Eisbär sind gute Beispiele für die Vielfalt der lebendigen Welt.

13 Boulevard Amiral Courbet

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